Tagebuch

Donnerstag, 24.09.2015
Habe ich heute bei der Süddeutschen gefunden. Ein gutes Erklärvideo, welches zeigt, dass Deutschland eben nicht die meisten Flüchtlinge aufnimmt. Die absoluten Zahlen ins Verhältnis zur Einwohnerzahl gesetzt, relativiert Einiges: In Deutschland werden pro 1000 Einwohner 3 Asylanträge gestellt, im Gegensatz dazu sieht es z.B. beim Libanon so aus: 1000 Einwohner, 232 Anträge.
Aber seht selbst, nicht von der Werbung nerven lassen: Hier geht es zum Erklärvideo

Mittwoch, 09.09.2015
Hilfe für Flüchtlinge in Koblenz, ein Video der Rhein-Zeitung über die Spendenaktion auf dem Asterstein.

Sonntag, 06. 09.2015

Ungebrochene Hilfsbereitschaft in Koblenz-Asterstein
(Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Rheinland-Pfalz).

Mein Teddy ging heute auf Reisen (und andere Sachen auch). Der kleine Schutz-Engel wird hoffentlich einem Flüchtlingskind Freude bereiten. Der Teddyhaufen zeigt die große Spendenbereitschaft der Koblenzer Bürgerinnen und Bürger. Ich sah Kinder, die glücklich waren zu teilen. Toll!  Derzeit werden keine Spenden mehr angenommen, da schon sehr viele zusammen gekommen sind.

Willkommenskultur in Koblenz.

Teddystapel

 

 

 

 

 

 


 

Sonntag, 23.08.2015

Refugees Welcome!

Heute bin ich auf etwas sehr Interessantes gestoßen, nämlich auf ein Buch von Jörg Friedrich, „Refugees Welcome“. Im swr2 gibt ein ein gutes Interview hier nachzulesen und im Deutschlandfunkt hier. Ein bemerkenswertes Zitat aus dem Deutschlandfunkinterview hier:

Diese Grundbedürfnisse sind beispielsweise das Recht auf Atmen, das Recht auf nicht Hören, was der Nachbar macht, das Recht auf Schutz, das Recht auf Wärme, das Recht, sich in Räumen bewegen zu können. Und das ist in einer Blechkisten-Container-Baustellen-Architektur und auch angesichts der psychischen Anspannung, in der sich diese Menschen befinden, nicht umsetzbar.

Presseberichte finden sich auf der Seite der Leibnitz Universität Hannover hier.

Ich zitiere aus der Buchvorstellung:

„Dabei stellt sich die Frage, ob es einen räumlichen Ausdruck der Willkommenskultur gibt und Integration durch architektonisch-räumliche Maßnahmen gefördert werden kann bzw. ob im Umkehrschluss die Ansiedlung von Menschen aus anderen Regionen auch eine langfristige Veränderung des bestehenden Umfeldes bewirkt.“

Willkommensarchitektur und Willkommenskultur bedingen sich gegenseitig, davon bin ich überzeugt.